Batman – Arkham City Review

Batman Arkham City ist, meiner Meinung nach, eins der besten Spiele dieser Konsolengeneration. Dies hat für mich mehrere Gründe:

Zunächst einmal zur Story: In Mitten von Gotham wurde ein riesiges Gefängnis gebaut, Arkham City. Dort sind die Insassen der Irrenanstalt Arkham Asylum und dem Gefängnis Blackgate zusammen eingesperrt. Bruce Wanye alias Batman, der sich gegen dieses Supergefängnis ausspricht, wird bei einer Anti-Arkham City Rede entführt. Als er aufwacht teilt ihm sein alter Feind und der neue Leiter von Arkham City, Hugo Strange mit, bald würde das Protokoll 10, was an diesem Punkt noch unbekannt ist, in Kraft treten und für ihn sei es zu spät etwas dagegen zu unternehmen. Batman, der natürlich eine Kämpfernatur ist und sich sowas nicht gefallen lässt, bricht aus und versucht dies zu verhindern. Doch draußen muss er feststellen, dass AC vollkommen von jeglicher Autorität verlassen ist. Die Stadt ist zu drei Teilen aufgeteilt unter Two-Face, Joker und dem Pinguin. Welche sich gegenseitig bekriegen. Ausserdem stapeln sich die Gerüchte um eine mysteriöse Krankheit des Jokers, die ihn bald töten wird. Viel zu tun für den weltbessten Detective!

Zum Gameplay. Das Gameplay basiert natürlich auf, dem des Vorgängers, Batman Arkham Asylum. Das Kämpfen beschränkt sich im wesentlichen auf zwei Knöpfe. Schlagen und Kontern. Hierbei kommt es mehr auf das richtige Rytmusgefühl an und weniger auf komplizierte Tastenkombinationen. Wenn man das einmal richtig unter Kontrolle hat können dabei gut anzusehende Kämpfe herauskommen. Eine Verbesserung gegenüber dem Vorgänger ist die abgeänderte Flug/Gleitsteuerung. Zunächt einmal die Herabstürzenfunktion, die es einem wie einem Falken der seine Beute gesehen hat möglich macht in Sekundenschnelle im 90 Gradwinkel herabzustürzen und sich auf die Beute bzw. den Gegner zu schmeissen. Außerdem kann man mit dem Wechsel von Stürzen und Hochgleiten sehr lange Distanzen überwinden. Dies macht auch durchaus Sinn den im Gegensatz zum Vorgänger gibt es diese viel größere Welt, was einen manchmal dazu zwingt von einem Punkt am Ende der Karte auf die komplett andere Seite zu gelangen. Sonst gibt es keine neuen oder großen Überraschung im Vergleich zum Vorgänger. Man kann weiterhin von Wasserspeier zu Wasserspeier hangeln, die Gegend mit dem Detektivmodus absuchen und so weiter. Warum auch ein Erfolgskonzept ändern.

Zur Grafik/Optik: Die Grafik des Spiel ist durchaus schön anzusehen. Sie lässt sich nicht anmerken 2 Jahre oder mehr hinterherzuhinken, wie bei Batmans Superheldenkollegen in anderen neuren Spieleumsetzung (Siehe Thor). Sicherlich ist Batman Arkham City keine Grafikgranate, wie Crysis, dafür sieht man einfach zu oft noch Fehler. Aber man hat nicht das Gefühl man wurde bei der Grafik vom Entwicklerteam betrogen.
Die Optik des Spiel ist genial. Man hat auch hier ein Erfolgskonzept beibehalten. Denn Batman schwingt sich, bei Nacht, durch düstere Gassen. Wie er es eigentlich, ausser bei der 60er Jahre Serie mit Adam West, schon immer getan hat. Arkham City ist einfach genial gestaltet. Nicht nur in seiner Stimmung sondern auch in seiner Detailverliebtheit die vorallem Fans erfreut. So kann man zum Beispiel Bilder von Killer Croc, an einer Wand in der Kanalisation finden, Scarface in einem Schaukasten im Museum sehen oder unter dem Gerichtsgebäude den Calanderman besuchen. Wenn einem das Batmanuniversum vertraut ist kann man hier ständig neues Entdecken.

Zum Sound: Man merkt, dass sehr viel Arbeit in der Vertonung von Arkham City steckt. Zunächst einmal die Musik, diese ist nämlich super gelungen. Sie unterlegt das Spiel zu jeder Zeit perfekt. Man hat teilweise das Gefühl sie wurde von Hans Zimmer persönlich geschrieben, denn allein beim Start des Spiel wird man im Hauptmenü schon ergriffen und bekommt Gänsehaut. Wer auch immer diese Musik geschrieben hat wusste was er da tat und
sogar die deutsche Synchro ist ganz gut gelungen. Sie ist weder lächerlich, noch vermittelt die Stimmung des Spiels gut. Man hat sich bei Batman für den Synchronsprecher der aktuellen Nolan Verfilmungen entschlossen. Beim der restlichen Besetzung hat man auf Altbekannte Sprecher aus diversen anderen Batmanumsetzungen zurückgegriffen. Das einzige was etwas auffällt ist die teilweise nicht Synchonheit mit den Lippen (Siehe Robins Auftritt). Aber sonst wurde hier ein guter Job gemacht.
Die englische Synchro greift auch auf Altbekanntes zurück. So wird, wie in der Batman Tas Serie und ihn anderen Batman Animated Verfilumgen, der Dark Knight von Kevin Conroy und Joker von Mark Hamill gesprochen. Welche ihren Job wie immer hervoragend machen. Letzteren kennt man durch seine Rolle als Luke Skywalker.

Zur Spieldauer: Die Spieldauer umfasst bei der Hauptstory um die 12 Stunden (Mit Catwoman DLC). Das ist für heutige Standarts in Ordnung. Damit liegt Batman Arkham City im Mittelfeld. Man weiss von Duke Nukem Forever, dass es mit 20 Stunden besser geht aber von The Force Unleached 2 auch, dass es mit 4 Stunden wirklich schlechter geht. Doch nach 12 Stunden ist das Spiel nicht vorbei. Es gibt jede menge Nebenquest. Diese sind super dargestellt und mit der Geschichte teilweise in die Hauptstory integriert. Außerdem gibt es wieder die Riddlerrätsel zu lösen und die Riddlerfragezeichen zu sammeln. Hierdurch schaltet man wiederum neue Karten im Herausforderungsmodus frei, in welchem man verschiedene Aufgaben zu lösen hat. Ausserdem gibt es noch freischaltbare Spielmodelle und Hintergrundinformationen in welche man sich vertiefen kann. Insgesamt kann man bestimmt 30-35 Stunden mit Arkham City verbringen und hat vielleicht immer noch nicht 100 Prozent.

Zum Catwoman DLC: Catwomans Spielauftritte sind gut in die Hauptsory eingearbeitet. Sie umfassen etwa zwei Stunden. Das ist leider, trotz guter Einarbeitung, etwas kurz. Gerade in der Mitte des Spiels hab ich mich oft gefragt wann den nochmal Catwoman auftaucht. Trotz alledem macht es Spass mit ihr zu spielen. Die Bewegungen passen zu Catwoman und sind nicht einfach nur von Batman übernommen. Ausserdem hat man noch nach der Hauptstory mit Catwoman ein Aufgabe. Allgemein ist der Catwoman DLC eine schöne Ergänzung zum Spiel und ich kann jedem der sich das Spiel gebraucht kauft nur empfehlen sich den DLC dazu zu kaufen.

Zur Auswahl der Feinde: Ich bin mit der Auswahl der Feinde sehr zufrieden. Bei Arkham Asylum konnte ich mich nicht ganz mit der Auswahl, abgesehen vom Joker, anfreunden. Es waren zwar Namenhafte Feinde Batmans, wie Bane und Killer Croc, doch ich hatte immer auf jemanden wie Two-Face gewartet. Dieses Problem hat man in Arkham City damit gelöst, dass man versucht hat, so fand ich, jedem etwas grösseren Feind Batmans einen Auftritt zu verschaffen. Wie zum Beispiel Ras Al Ghul, Mr. Freeze oder Clayface. Für einen Batmanfan ist das ziemlich cool, weil er in jedem Gegner seine Orginalmotivation für das jeweilige Verbrechen aus den Comics wiederfinden wird. Sehr gute Arbeit von Seiten des Entwicklerteams.

Zum Ende (Keine Angst, kein Spoiler): Als grosser Fan von Batman muss ich sagen find ich das Ende nicht gut. Es ist eine gewarkte Idee und auch gut inziniert, im ersten Moment bekommt man auch Gänsehaut. Doch trotzdem kann ich mich mit diesen Ende nicht anfreunden. Und als Spieler dachte ich mir am Ende nur, hmm dafür hasste jetzt 12 Stunden gezockt, tolle Karte! Auch wenn ich mir vorstellen kann, dass manchen das Ende gefällt, mir sagt es nicht zu. Hier sehe ich die größte Kritik.

Trotzdem muss man sagen Batman Arkham City ist ein geniales Spiel. Jeder Zocker wird Spass mit diesem Spiel haben. Batmanfans werden, zu ihrer Freude, sehr viele Details wiederfinden und damit das Spielerlebnis noch intensiver erleben. Batman Arkham City ist mit Sicherheit unter den Top Ten der besten Next Gen Spiele!

Review by Tambey

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2 Antworten auf Batman – Arkham City Review

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  • sas81 : u kennst ja unser forum etwas wir starten bald wieder eine schnitzeljagt wo direkt ein spiel gewinnen kannst ;)
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  • sas81 : die dlcs von kingdoms of amalur waren noch ihr Geld wert was heute ja nicht normal ist
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